US-Serien im deutschen iTunes Store

4. Februar 2010 2 Kommentare »

Im April 2008 schrieb ich über die ersten (deutschen) Serien im deutschen iTunes Store und hegte die Hoffnung, dass endlich auch US-Serien im Store ankommen. Lange Zeit hat sich im iTunes Store in Bezug auf aktuelle US-Serien nicht viel getan und ich hatte die Hoffnung mittlerweile aufgegeben. Jetzt, fast 2(!) Jahre später hat es Apple endlich geschafft eine US-Serie zeitnah in den deutschen iTunes-Store zu bringen. Die heiß erwartete letzte Staffel der Serie Lost gibt es nun innerhalb von 24 Stunden nach der Ausstrahlung in den USA auch im Angebot des deutschen iTunes-Stores. Zunächst nur mit Untertiteln gibt es die Folgen mittlerweile auch ohne deutsche Untertitel in HD (720p). Jede Folge kostet EUR 2,99.

Das Apple nun endlich US-Serien zeitnah in den iTunes Store bringt ist mehr als zu begrüßen. Die Folgen sind in HD, ohne Untertitel und der Preis ist auch in Ordnung. Eigentlich wäre alles okay. Wenn, ja wenn, da nicht immer noch die Sache mit dem DRM wäre. Denn ohne Apple TV bekommt man die Medien nur schwerlich auf den heimischen Fernseher. Und gerade eine Serie wie Lost möchte ich nun mal nicht auf dem PC-Monitor sehen. Aber ich habe die Hoffnung, dass mit Lost endlich ein Umdenken bei den Verantwortlichen stattfindet. Das genügend Interesse vorhanden ist, zeigt sich nicht nur durch die zahlreichen Kommentare im iTunes Store, sondern auch darin, dass die Folgen bereits die ersten drei Plätze in den TV-Serien-Charts belegen.

Espresso

30. Januar 2010 Keine Kommentare »

Ich bin ja mehr ein Freund von Cappuccino, aber nach dem Video gönne ich mir jetzt erst mal einen Espresso.

via: getmad

Von Spiegeltreibern werden keine Aeroeffekte unterstützt

24. Januar 2010 Keine Kommentare »

Vor einigen Tagen zeigte sich mein Windows 7 ziemlich blass und ich fühlte mich wie unter Windows XP. Der Grund dafür war schnell gefunden. Die mit Windows Vista eingeführte Aero-Oberfläche war komplett deaktivieren. Einige Google-Recherchen und viel Haare raufen später hatte ich zumindest schon mal eine konkrete Fehlermeldung:

Von Spiegeltreibern werden keine Aeroeffekte unterstützt

Damit konnte ich allerdings auch nicht viel anfangen. Auch die nun gefundenen Google-Ergebnisse brachten keinen weiteren Erfolg. Bis ich dann auf die Idee kam, mal in den Geräte-Manager zu schauen. Und siehe da, es hatte sich ein zweiter Grafikkarten-Treiber eingeschlichen. Wobei “eingeschlichen” hier das falsche Wort ist, denn ich habe ihn indirekt installiert. Das beliebte Fernwartungstool LogMeIn bringt nämlich einen solchen mit sich. Die Software hatte ich zwar vor einiger Zeit deinstalliert, aber der Treiber hat die Deinstallation anscheinend überlebt.

Sollte als Aero mal aussetzen und irgendwo das Wort Spiegeltreiber fallen, lohnt sich ein Blick in den Geräte-Manager.

Akku über das WLAN laden

12. Januar 2010 1 Kommentar »

Was das folgende Video angeht bin ich ein wenig skeptisch, aber wenn das funktioniert, ist das Ding gekauft!

Kinojahr 2010

30. Dezember 2009 Keine Kommentare »

Das Jahr 2009 neigt sich dem Ende. Zeit, einen ersten Ausblick auf das Kinojahr 2010 zu werfen. Hier eine kleine Übersicht ausgesuchter Highlights, die uns im nächsten Jahr erwarten – jeweils mit deutschem und amerikanischem Starttermin.

Januar

Februar

März

Mai

Juni

  • Das A-Team (USA, D: 11.06.10)

Juli

August

Dezember

Alles in allem sieht es nach einem sehr guten Kinojahr 2010 aus. Ich war überrascht (und erfreut), dass relativ viele Filme zeitgleich mit dem USA-Kinostart in Deutschland anlaufen. Meine persönlichen Higlights für 2010 sind ganz klar Inception und Tron Legacy.

NoSpamNX 3.0

28. Dezember 2009 2 Kommentare »

Bereits gestern Abend habe ich NoSpamNX um eine Versionsnummer angehoben. Die Version 3.0 wurde im Vergleich zum Vorgänger hauptsächlich in Bezug auf Kompatibilität und Schnelligkeit überarbeitet. Einige Funktionen sind entfernt worden, da diese (basierend auf dem User-Feedback) zu fehleranfällig waren. Dies sind die Funktionen zur Prüfung der Formularfelder für den Login und die Registrierung. Ebenfalls entfernt wurde die Option auch eingeloggte Benutzer zu überprüfen. Hier werden ab sofort alle Benutzer überprüft, egal ob sie eingeloggt sind oder nicht. Auch auf die Möglichkeit aufgehaltene Spambots zu moderieren wird ab Version 3.0 verzichtet. Natürlich kann man nach wie vor Spambots direkt blockieren oder als Spam markieren.

Neu hinzugekommen ist die Möglichkeit, für die verstecken Felder einen eigenen Stylesheet zu benutzen, welchen man z.B. in die CSS-Datei seines Themes integrieren kann. Ebenfalls erweitert wurde die Blacklist, die nun auch nach Mustern im Kommentarfeld sucht. Darüber hinaus wurden die Sprachdateien aufgeräumt und alle “Fuzzy”-Übersetzungen entfernt.

Auch 2009: Amazon mit Rekord-Weihnachtsgeschäft

27. Dezember 2009 Keine Kommentare »

Genau wie 2008 und 2007 hat Amazon auch im Jahre 2009 während des Weihnachtsgeschäfts einige Rekorde gebrochen. So wurden zum ersten mehr Kindle-Bücher als physikalische Bücher verkauft. Rekord-Tag ist der 14. Dezember 2009 an dem weltweit 9,5 Millionen Artikel verkauft wurden (2008: 5,4 Mio.). Umgerechnet sind das 110 Artikel pro Sekunde – 2007 waren es “nur” 7.

Quelle: Amazon

WordPress 2.9 erschienen

19. Dezember 2009 Keine Kommentare »

Heute in den frühen Morgenstunden ist die Version 2.9 von WordPress erschienen. Die Version mit dem Titel “Carmen” bringt viele Erweiterungen mit sich, z.B. einen Papierkorb, einen eingebauten Image-Editor und die Möglichkeit mehrere Plugins auf einmal zu aktualisieren. Gerade der eingebauten Image-Editor war ein Feature, dass ich lange vermisst habe. Eine vollständige Liste aller neuen Funktionen ist hier zu finden.

Während ich diese Zeile schreiben, läuft mein Blog bereits auf der Version 2.9. Das Theme und alle Plugins scheinen das Update wohl und unversehrt überstanden zu haben.

Blogparade: Show me your Host!

6. Dezember 2009 2 Kommentare »

Jens Hellmeier fragt in seiner aktuellen Blogparade, “welcher Webhoster ist der beliebteste, der beste, der günstigste oder der idealste für uns Blogger?”. Da schließe ich mich gerne an. Hier sind meine Antworten:

1. Bei wem liegt der Webspace, auf welchem euer Blog gehostet ist?

Alle privaten (Blog(s), Photoblog, Podcast) und geschäftlichen Seiten liegen seit ca. 4 Monaten bei Hosteurope.

2. Für welche Art Hosting habt ihr euch entschieden (Webspace, vServer, Root-Server)?

Nachdem ich lange Zeit immer Webspace genutzt habe, “gönne” ich mir seit dem Umzug zu Hosteurope einen Root-Server.

3. Warum?

Ich bin immer wieder an den Punkt gekommen, wo mir Standard-Webspace zu unflexibel. Mal eben einen Server-Server aussetzen, eine Ruby on Rails Anwendung (problemlos) deployen oder einen Tomcat Server aufsetzen ist i.d.R. nicht möglich. Deshalb hatte ich schon lange den Wunsch nach einen Root-Server. Meine Erfahrung mit vServer waren eher bescheiden, und bis zu letzt waren mir Root-Server auch noch zu teuer. Bis ich dann das Angebot von Hosteurope fand.

4. Welche Vorteile bietet dein Angebot/Hoster?

Der größte Vorteil ist aus meiner sich natürlich die Flexibilität die ich jetzt habe. Alles das, was ich Installieren möchte, kann ich auch installieren. Darüber hinaus sehe ich auf jeden Fall das Preis/Leistungsverhältnis. 160 GB Speicherplatz und 1,5 TB Traffic im Monat, dazu Monitoring und Backup zu einem Preis unter 40 Euro, finde ich absolut okay.

5. Welche Nachteile bietet dein Angebot/Hoster?

Der Nachteil meines Angebotes ist eher ein generelles, als ein spezielles Problem meines Hosters. Man muss sich bein einem Root-Server um Updates und Installation natürlich selber kümmern. Dies gilt nicht nur für das System als solches, sondern auch für alle Anwendungen. Ebenfalls nicht ganz so zufrieden bin ich mit dem eher unübersichtlichen Kundenmenue. Aber hier sind wir bereits bei “Jammern auf hohem Niveau”.

WordPress aktualisieren mit Apache Ant

29. November 2009 Keine Kommentare »
554px-Apache-Ant-logo.svg

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich aus beruflichen Gründen mit Apache Ant und Maven. Sowohl Ant, als auch Maven, sind sog. Build-Tools deren Ziel die automatische Erstellung und Verwaltung von Java-Programmen ist. Dabei ist Maven noch etwas mächtiger als Ant. Der Fokus bei Letzterem liegt auf dam Erstellen von automatischen Abläufen ähnlich eines Batch-Skriptes. Dabei kommt Java-Technologie und XML zum Einsatz. Innerhalb der XML-Datei definiert man Kommandos die dann von Java interpretiert werden und entsprechende Funktionen auslösen. Die Möglichkeiten die einem diese Methodik bietet kann man natürlich auch für Anwendungszwecke außerhalb der Java-Entwicklung gebrauchen. Für einen ersten Einstieg in Ant habe ich mir z.B. ein Skript gebaut, das eine WordPress-Installation automatisch aktualisiert. WordPress aktualisieren funktioniert natürlich auch hervorragend über die automatische Update-Funktion, wird aber spätestens bei mehreren Blogs zur Fleißarbeit. Hier ein Auszug aus meinem Ant-Skript:

< ?xml version="1.0" ?>
<project name="Webserver Updates">
<target name="Update WordPress">
    <copy todir="D:\">
        <resources>
            <url url="http://wordpress.org/latest.zip" />
            <file file="latest.zip"/>
        </resources>
    </copy>
    <unzip src="D:\latest.zip" dest="D:\latest"/>
    <scp todir="USERNAME:PASSWORD@HOST:/REMOTEFOLDER/" port="22" sftp="true" trust="true">
        <fileset dir="D:\latest\wordpress">
            <exclude name="readme.html" />
            <exclude name="liesmich.html" />
            <exclude name="license.txt" />
            <exclude name="wp-config-sample.php" />        
            <exclude name="**/wp-content/**" />        
        </fileset>         
    </scp>
    <delete dir="D:\latest.zip" />
    <delete file="D:\latest" />
</target>
</project>

Das Ant Skript lädt die aktuelle WordPress Version von der englischen WordPress-Seite und speichert diese lokal ab. Anschließend wird die Datei entpackt und auf den angegeben Host (hier via SSH) geladen. Ist der Upload abgeschlossen wird die Zip-Datei und der entpackt Ordner gelöscht. Diese Vorgehensweise kann man natürlich auf beliebige Web-Anwendungen (auch eigene) ausbauen. Auch für sich wiederholende, aufwendige Aufgabe ist Ant ein sehr gutes, mächtiges Hilfsmittel.

Für den ersten Einstig in Ant empfehle ich dieses Tutorial und anschließend das Ant Manual zum nachschlagen.